Faszination Sternenhimmel: Gedanken über die Ewigkeit

Endlich die erste laue Sommernacht des Jahres, ich liege auf dem Trampolin und schaue in den Sternenhimmel. Ich fühle einen leichten Luftzug auf der Haut und spüre eine große Ruhe in mir. Dieses geheimnisvolle, goldgelbe Licht der Sterne dringt durch meine Augen in mich ein. Ein Gefühl erfasst mich, schafft sich Raum in mir. Mein … Weiterlesen

Groß. Gößer. Ich.

Groß. Größer. Ich. Letzten Sommer fand bei mir das große Entrümpeln statt. Es war höchste Zeit.Mich hat regelrecht erschreckt, was sich in den letzten Jahrzehnten alles angesammelt hatte. Kästen voller Dinge, die ich kaum benutzte, Laden, die man kaum noch schließen konnte, Gegenstände, bei denen ich mich fragte: „Warum habe ich das überhaupt gekauft?“ Und … Weiterlesen

Frühling

Das Licht des Frühlings Die Schriftstellerin Ann Wroe schreibt: „Das Licht des Frühlings ist keinem anderen gleich, denn in ihm liegt zugleich die Helligkeit des Neuen und die Milde des Kommenden.“ Schon mit Lichtmess spüren wir das neue Licht, und wer genau beobachtet, bemerkt, wie sich die Erde auf neues Wachstum vorbereitet, obwohl vielleicht noch … Weiterlesen

Vom Kaffee zur Pause

Vom Kaffee zur Pause Jahrelang begann mein Nachmittag gleich: nach Hause kommen, Kaffee machen, mich hinsetzen, kurz durchatmen. Eine vertraute Bewegung, fast schon automatisch. Der erste Schluck, das leise Gefühl: „Jetzt ist der Arbeitstag vorbei.“ Danach ging es weiter – Kochen, Haushalt, alles, was eben noch anstand.Es war nichts Besonderes. Aber es fehlte auch nie. … Weiterlesen

Warum wir nicht ändern, was wir längst erkannt haben

Warum wir nicht ändern, was wir längst erkannt haben Bei unserer letzten Hausversammlung geschah etwas Merkwürdiges. Nicht laut, nicht dramatisch – eher so eine dieser kleinen Begebenheiten, die man fast überhört, wenn man nicht genau hinhört. Jemand stellte die Frage in den Raum: „Was machen wir eigentlich mit dem Ficus?“ Ein guter, sachlicher Satz. Vernünftig. … Weiterlesen

Im Spätsommer meines Lebens

Im Spätsommer meines Lebens Neulich habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich auch nicht mehr die Jüngste bin. Dieser Gedanke kam nicht plötzlich und auch nicht dramatisch, er hat sich eher leise eingeschlichen. So wie man irgendwann merkt, dass man beim Schuheanziehen lieber sitzt. Nicht weil es nicht mehr anders ginge – aber … Weiterlesen

Einfach Mensch sein dürfen

Letzten Sonntag war Internationaler Frauentag. An diesem Tag tauchen viele Stimmen auf, viele Geschichten, viele Erfahrungen. Mir ist dabei wieder ein Text eingefallen, der vor einiger Zeit weltweit geteilt wurde: der Monolog von America Ferrera im Film Barbie.   Der Monolog bringt etwas auf den Punkt, das viele Frauen kennen: den Druck widersprüchlicher Erwartungen. Ferrera … Weiterlesen

Fasten mit den Wüstenvätern

Fasten mit den Wüstenvätern   In dieser Fastenzeit begleiten mich die Wüstenväter. Keine leichte Lektüre. Ihre Sätze sind knapp, fast spröde – und doch brennen sie. Einer von ihnen war Antonius. Achtzehn Jahre alt hört er im Gottesdienst einen Satz aus dem Evangelium: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz, gib das Geld … Weiterlesen

Nicht alles, was ich denke, ist wahr

Nicht alles, was ich denke, ist wahr Der Mensch hält seine gedankliche Realität oft für echter als seine sinnliche Realität. Das ist ungefähr so, als würde man glauben, die Speisekarte sei nahrhafter als das Essen selbst. Ein fataler Fehler – und doch machen wir ihn täglich, meist schon vor dem ersten Kaffee. Denn in der … Weiterlesen

Nichts geht über selbstgemacht!

Nichts geht über selbst gemacht! Es gibt Texte, die liest man – und merkt erst später, dass sie noch immer da sind. Sie begleiten einen beim Tee, beim Blick aus dem Fenster, vielleicht sogar beim Griff zu den Wollsocken. So ging es mir mit einem Artikel über das Stricken. Ein Thema, das mir eigentlich fernliegt … Weiterlesen