Kleine Sommerfreuden

Kleine Sommerfreuden Mit spielerischer Leichtigkeit ziehen sie ihre Kreise durch den Himmel, als hätten sie jede Eile verlernt. An manchen Morgen genügt es mir, einfach nur am Fenster zu stehen und die Schwalben zu beobachten. Während ich ihrem lautlosen Tanz folge, wird es auch in mir ein Stück ruhiger. Diese kleinen Augenblicke haben eine eigene, … Weiterlesen

Im Herzen ein 80er-Mädchen

Im Herzen ein 80er-Mädchen Ich ging hinein in die Ausstellung der Schallaburg, und da war es: dieses unbeschreibliche, bunte Leuchten. Die schrillen Neonfarben explodierten förmlich vor meinen Augen und katapultierten mich sofort zurück in die Popkultur der damaligen Zeit. Augenblicklich hatte ich ein Lachen im Gesicht. Mitten in diesem Flashback blickte ich an mir herab … Weiterlesen

Wie man sich ein Wochenende perfekt selbst sabotiert

Wie man sich ein Wochenende perfekt selbst sabotiert Wir alle kennen sie: die verlockende Vision eines perfekten romantischen Wochenendes. Drei Tage und zwei Nächte in Baden bei Wien. Rosenblüte, Fünf-Gänge-Menü, Casino. Nur mein Herzallerliebster und ich. Was sollte da schon schiefgehen? Eigentlich nichts. Wenn da nicht diese eine Person wäre, die mir regelmäßig mit chirurgischer … Weiterlesen

Faszination Sternenhimmel: Gedanken über die Ewigkeit

Endlich die erste laue Sommernacht des Jahres, ich liege auf dem Trampolin und schaue in den Sternenhimmel. Ich fühle einen leichten Luftzug auf der Haut und spüre eine große Ruhe in mir. Dieses geheimnisvolle, goldgelbe Licht der Sterne dringt durch meine Augen in mich ein. Ein Gefühl erfasst mich, schafft sich Raum in mir. Mein … Weiterlesen

Groß. Gößer. Ich.

Groß. Größer. Ich. Letzten Sommer fand bei mir das große Entrümpeln statt. Es war höchste Zeit.Mich hat regelrecht erschreckt, was sich in den letzten Jahrzehnten alles angesammelt hatte. Kästen voller Dinge, die ich kaum benutzte, Laden, die man kaum noch schließen konnte, Gegenstände, bei denen ich mich fragte: „Warum habe ich das überhaupt gekauft?“ Und … Weiterlesen

Frühling

Das Licht des Frühlings Die Schriftstellerin Ann Wroe schreibt: „Das Licht des Frühlings ist keinem anderen gleich, denn in ihm liegt zugleich die Helligkeit des Neuen und die Milde des Kommenden.“ Schon mit Lichtmess spüren wir das neue Licht, und wer genau beobachtet, bemerkt, wie sich die Erde auf neues Wachstum vorbereitet, obwohl vielleicht noch … Weiterlesen

Vom Kaffee zur Pause

Vom Kaffee zur Pause Jahrelang begann mein Nachmittag gleich: nach Hause kommen, Kaffee machen, mich hinsetzen, kurz durchatmen. Eine vertraute Bewegung, fast schon automatisch. Der erste Schluck, das leise Gefühl: „Jetzt ist der Arbeitstag vorbei.“ Danach ging es weiter – Kochen, Haushalt, alles, was eben noch anstand.Es war nichts Besonderes. Aber es fehlte auch nie. … Weiterlesen

Warum wir nicht ändern, was wir längst erkannt haben

Warum wir nicht ändern, was wir längst erkannt haben Bei unserer letzten Hausversammlung geschah etwas Merkwürdiges. Nicht laut, nicht dramatisch – eher so eine dieser kleinen Begebenheiten, die man fast überhört, wenn man nicht genau hinhört. Jemand stellte die Frage in den Raum: „Was machen wir eigentlich mit dem Ficus?“ Ein guter, sachlicher Satz. Vernünftig. … Weiterlesen

Im Spätsommer meines Lebens

Im Spätsommer meines Lebens Neulich habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich auch nicht mehr die Jüngste bin. Dieser Gedanke kam nicht plötzlich und auch nicht dramatisch, er hat sich eher leise eingeschlichen. So wie man irgendwann merkt, dass man beim Schuheanziehen lieber sitzt. Nicht weil es nicht mehr anders ginge – aber … Weiterlesen

Einfach Mensch sein dürfen

Letzten Sonntag war Internationaler Frauentag. An diesem Tag tauchen viele Stimmen auf, viele Geschichten, viele Erfahrungen. Mir ist dabei wieder ein Text eingefallen, der vor einiger Zeit weltweit geteilt wurde: der Monolog von America Ferrera im Film Barbie.   Der Monolog bringt etwas auf den Punkt, das viele Frauen kennen: den Druck widersprüchlicher Erwartungen. Ferrera … Weiterlesen